Bürgerinformationssystem

Tagesordnung - SI/2024/128 Ordentliche Sitzung der Verbandsversammlung des Region Aachen Zweckverband  

 
 
Bezeichnung: SI/2024/128 Ordentliche Sitzung der Verbandsversammlung des Region Aachen Zweckverband
Gremium: Verbandsversammlung des Region Aachen Zweckverband
Datum: Fr, 22.11.2024 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 14:07 - 16:06 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Kreisverwaltung Düren
Ort: Kreisverwaltung Düren

TOP   Betreff Vorlage

Ö 1  
Begrüßung und Eröffnung durch den Vorsitzenden der Verbandsversammlung      
Ö 2  
Enthält Anlagen
Umbesetzungen in Gremien  
2024/073  
Ö 3  
Bericht Kooperationsvereinbarung mit regionalen Wirtschaftsclustern  
Enthält Anlagen
2024/063  
Ö 4  
Enthält Anlagen
Sachstand Aufstellung Regionalmarketing für die Region Aachen  
2024/069  
Ö 5  
Enthält Anlagen
Ausführungen zum Arbeitsfrühstück des RAZV auf der Expo Real mit ersten Ergebnissen der Regional- und Erreichbarkeitsanalyse für die Region Aachen  
2024/064  
    VORLAGE
   

Beschlussempfehlung:

keine

 

   
    08.11.2024 - Ausschuss für (eu)regionale Wirtschaft, Strukturentwicklung und Gesundheit
    Ö 3 - ungeändert beschlossen
   

Kenntnisnahme

 

Frau Thönnissen berichtet vom Arbeitsfrühstück auf der diesjährigen Expo Real. Unter der Überschrift Zeigen, was wir können! Die Region Aachen – innovativ, attraktiv, lebenswert hat der RAZV am 08.10.2024 zum ersten Mal zu einem Arbeitsfrühstück im Mercure Hotel München City Center geladen. Ziel der Veranstaltung war es, mit regionalen und euregionalen Gästen (dem Regierungspräsidenten des Regierungsbezirks Köln, den Hauptverwaltungsbeamten sowie den Bürgermeister*innen der Region Aachen und der angrenzenden belgischen und niederländischen Nachbarn, mit Dezernent*innen und Wirtschaftsförder*innen der Region, den Präsidenten und Hauptgeschäftsführern der Kammern sowie weiteren Kooperationspartner*innen aus der Euregio Maas-Rhein) die Frage zu eruieren: Wo sind wir schon heute gut aufgestellt, wo liegen weitere Potenziale für unsere Region und wie können wir über unsere Region hinaus – auch durch eine intensivere Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn in der Euregio Maas-Rhein – noch sichtbarer werden?

 

Frau Thönnissen präsentierte in diesem Zusammenhang die ersten Ergebnisse der Erreichbarkeits- und Regionalanalyse, die derzeit von der S&W Stadt- und Regionalforschung aus Dortmund erstellt wird. Diese wird über das Förderprogramm des Bundes RegioStrat – Förderung Strategischer Regionalentwicklungskonzepte des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BWSB) als vorgeschaltete Regionalanalyse finanziert.

 

Herr Dr. Nolten bemerkte dazu, dass die Ergebnisse insgesamt nicht überraschend seien, es aber wichtig sei, noch einmal eine aktuelle Übersicht zu erhalten.

 

Zum Thema Wohnen gab Herr Spinrath zu bedenken, dass es sich bei den präsentierten Mieten um Durchschnittsmieten handelt und zudem in der die Studie nur Bestandsmieten berücksichtigt werden können. Jedoch habe sich die Situation eindeutig verschärft. Beispielsweise werden in Geilenkirchen in bestehenden Mietverhältnissen 5 € pro Quadratmeter gezahlt, bei einer Neuvermietung für die gleiche Wohnung aktuell aber 12 €. Das würde sich bei der Anwerbung von Arbeitskräften nachteilig auswirken, da kein bezahlbarer Wohnraum zu Verfügung stehe. Perspektivisch wirke sich das negativ z. B. auf die Entwicklung eines Geilenkirchener Gewerbegebiets aus.

 

Frau Thönnissen erläuterte, dass die Studie noch nicht abgeschlossen sei und genau solche Sachverhalte aufgezeigt werden sollen.

 

Frau Kanzler zeigt sich verwundert über die in der Studie aufgezeigten Wohnungsleerstände im Kreis Euskirchen. Dort sei ihrer Meinung nach ein Mangel an Wohnraum das Problem. Herr Dr. Nolten gab zu bedenken, dass diese Diskrepanz zustande kommen könnte, wenn es sich bei den Leerständen um alte Liegenschaften handelt, die die Eigentümer sanieren wollen, um künftig höhere Mieten erzielen zu können.

 

Frau Siebert vom DGB regt an, bei der Analyse der Pendlerströme zu berücksichtigen, dass Frauen anders pendeln als Männer. Hier gebe es geschlechtsspezifische Unterschiede. Für Frauen in der Familienphase sei es oft schwieriger, lange Fahrstrecken und –zeiten zur Arbeit zu bewältigen. Herr Dr. Nolten merkt an, dass Pendler i. d. R. maximal 1 h pro Wegstrecke pendeln.

 

Frau Dr. Schoeller regt an, auch die Erreichbarkeit gerade im ländlichen Raum durch ÖPNV und PKW zu vergleichen. Frau Thönnissen sagt zu, dass dieses in der Gesamtstudie enthalten sei.

 

Frau Schmitt-Promny fragt nach, ob auch die Erreichbarkeit per Rad und Bahn untersucht wird. Auch hier zu soll es laut Frau Thönnissen Ergebnisse geben.

 

Im zweiten Teil präsentierte Frau Thönnissen die vom RAZV angefertigten thematischen Raumbilder der Region, die in einem regional abgestimmten, iterativen Prozess erarbeitet wurden und gemeinsam stetig weiterentwickelt werden sollen. Mit den Raumbildern werden sowohl der räumliche Status quo als auch aktuell relevante Entwicklungen in den Themenbereichen Wirtschaft, Energie, Forschung und berufliche Bildung sowie Gesundheit dargestellt.

   
    22.11.2024 - Verbandsversammlung des Region Aachen Zweckverband
    Ö 5 - ungeändert beschlossen
   

Kenntnisnahme

 

Frau Thönnissen berichtet vom Arbeitsfrühstück auf der diesjährigen Expo Real. Unter der Überschrift „Zeigen, was wir können! Die Region Aachen – innovativ, attraktiv, lebenswert“ hat der RAZV am 08.10.2024 zum ersten Mal zu einem Frühstücksworkshop in München geladen. Ziel der Veranstaltung war es, mit regionalen und euregionalen Gästen (dem Regierungspräsidenten des Regierungsbezirks Köln, den Hauptverwaltungsbeamten sowie den Bürgermeister*innen der Region Aachen und der angrenzenden belgischen und niederländischen Nachbarn, mit Dezernent*innen und Wirtschaftsförder*innen der Region, Präsident*innen und Hauptgeschäftsführern der Kammern sowie weiteren Kooperationspartner*innen aus der Euregio Maas-Rhein) die Frage zu eruieren: Wo sind wir schon heute gut aufgestellt, wo liegen weitere Potenziale für unsere Region und wie können wir über unsere Region hinaus – auch durch eine intensivere Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn in der Euregio Maas-Rhein – noch sichtbarer werden?

Im ersten Teil wurden die vorläufigen Ergebnisse der Regional- und Erreichbarkeitsanalyse, die derzeit von der S&W Stadt- und Regionalforschung aus Dortmund erstellt wird, vorgestellt. Diese wird über das Förderprogramm RegioStrat – Förderung Strategischer Regionalentwicklungskonzepte des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BWSB) als vorgeschaltete Regionalanalyse finanziert.

 

Im zweiten Teil stellte Frau Thönnissen gemeinsam mit Herrn Pennings die thematischen Raumbilder vor. Diese wurden vom RAZV in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Fachabteilungen der Gebietskörperschaften erstmals angefertigt und sollen stetig weiterentwickelt werden. Sie stellen den räumlichen Status quo dar, machen aktuell relevante Entwicklungen in den Themenbereichen Wirtschaft, Energie, Forschung und berufliche Bildung sowie Gesundheit sichtbar und zeigen Handlungsbedarfe auf. Insbesondere geht es um die Visualisierung von zentralen Projekten, infrastrukturellen Einrichtungen sowie Flächenverfügbarkeiten und Erreichbarkeiten. Die Präsentation ist dem Protokoll beigefügt.

 

Die auf dem Arbeitsfrühstück vorgestellten Raumbilder wurden im Sitzungssaal präsentiert.

Frau Schmitt-Promny ergänzt zu den vorläufigen Ergebnissen der Regional- und Erreichbarkeitsanalyse, dass auch die Mitarbeiter*innen der Zulieferbetriebe von RWE, die bei der Schließung von Arbeitslosigkeit bedroht seien, im Blick behalten werden sollten.

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Anlage zum Protokoll_2024-064 (919 KB)      
Ö 6  
Bericht Kooperationsvereinbarung Leistungsstarke Gesundheitsregionen  
Enthält Anlagen
2024/065  
Ö 7  
Enthält Anlagen
Positionspapier Aviation zur strategischen Weiterentwicklung des Rheinischen Reviers als Forschungs- und Entwicklungsstandort der klimaneutralen Luftfahrt Überreichung an Minister Krischer (Bodo Middeldorf, GF ZRR berichtet)  
2024/074  
Ö 8  
Aktueller Bearbeitungsstand Integriertes regionales Entwicklungskonzept (IREK) für die Region Aachen im Rahmen der Bund/Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) - DIE ANLAGE WIRD NACHGEREICHT
Enthält Anlagen
2024/067  
Ö 9  
Neuaufstellung des Regionalplans für den Regierungsbezirk Köln, Zweiter Planentwurf  
Enthält Anlagen
2024/075  
Ö 10  
Jahresabschluss 2023  
Enthält Anlagen
2024/070  
Ö 11  
Quartalsbericht zum 30.09.2024  
Enthält Anlagen
2024/071  
Ö 12  
Sitzungsplan 2025  
Enthält Anlagen
2024/072  
Ö 13  
Anfragen und Mitteilungen      
N 1     (nichtöffentlich)      
N 2     (nichtöffentlich)      
N 3     (nichtöffentlich)      
               

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Übersicht Vorberatungsergebnisse (389 KB)