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Auszug - Bericht Kooperationsvereinbarung Leistungsstarke Gesundheitsregionen  

 
 
SI/2024/128 Ordentliche Sitzung der Verbandsversammlung des Region Aachen Zweckverband
TOP: Ö 6
Gremium: Verbandsversammlung des Region Aachen Zweckverband Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Fr, 22.11.2024 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 14:07 - 16:06 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Kreisverwaltung Düren
Ort: Kreisverwaltung Düren
2024/065 Bericht Kooperationsvereinbarung Leistungsstarke Gesundheitsregionen
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Standardvorlage
Federführend:Gesundheitswirtschaft Bearbeiter/-in: Zierstedt, Björn
 
Beschluss


Auch wenn es sich bei dieser Sitzungsvorlage um eine Kenntnisnahme handelte, sollte die Verbandsversammlung das Vorhaben unterstützen:

 

Beschluss:

Die Verbandsversammlung begrüßt die Teilnahme des Region Aachen Zweckverbands

(RAZV) am Kooperationsprojekt „Leistungsstarke Gesundheitsregionen“.

 

Einstimmig

 

Frau Breidenbach berichtet, dass unter Federführung der AOK Rheinland Hamburg im September das Projekt „Leistungsstarke Gesundheitsregionen – Versorgung integriert und digital gestalten“ (LeiG) in der Region Aachen gestartet ist. Kooperationspartner*innen im Projekt sind die AOK Rheinland Hamburg, die hundertprozentige Tochter der Bertelsmann Stiftung BSt Gesundheit gGmbH, die Städteregion Aachen und der RAZV. Das Projekt war von der AOK Rheinland Hamburg und der Bertelsmann Stiftung zunächst ausschließlich für das Versorgungsgebiet der Städteregion Aachen geplant. Aufgrund der Vorgabe, eine regional organisierte Gesundheitsversorgung in einer „Gesundheitsregion“ mit mindestens einer Million Einwohnern zu realisieren, wurde der RAZV kurzfristig gebeten, der Kooperationsvereinbarung beizutreten. Somit werden alle Mitgliedsgebietskörperschaften des RAZV in das Projekt einbezogen.

 

Das einjährige Projekt „Leistungsstarke Gesundheitsregionen“ wird zunächst untersuchen, wie die Versorgung chronisch Kranker und Pflegebedürftiger optimiert werden kann. Anschließend soll für eine der beiden Zielgruppen ein vernetztes regionales Versorgungskonzept unter Einbeziehung digitaler Lösungen entwickelt und implementiert werden.

Die Ergebnisse werden anschließend der Verbandsversammlung vorgestellt.

 

Herr Lübben berichtet von einem Vortrag, den er zu diesem Thema bei der StädteRegion Aachen unter Beteiligung der Bertelsmann-Tochter verfolgt habe und äußert Bedenken, dass bei einem so komplexen Vorhaben möglicherweise eine Änderung des Rechtsrahmens erforderlich sein könnte.