Bürgerinformationssystem
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Sachlage: Die im folgenden aufgeführten Aktivitäten wurden in alle Ausschüsse des Region Aachen Zweckverband zur Information eingebracht. Ergänzungen werden gegebenenfalls in der Sitzung eingebracht. Innerhalb der Region Aachen wurden zur Unterstützung unserer Kooperationspartner und zur Organisation unserer öffentlich geförderten Projekte diverse Themenstellungen bearbeitet. Diese sind im Folgenden pro Arbeitsbereich dargestellt und geben neben unseren Social-Media-Aktivitäten und den weitreichenden Informationen auf unserer Homepage und im Newsletter hier einen Überblick. Folgende Einzelmaßnahmen wurden und werden in den jeweiligen Teams umgesetzt:
Regionalagentur: Die Regionalagentur hat die Agenturen für Arbeit bei der Beratung von regionalen KMU zum Thema Voraussetzungen, Beantragung und Anzeige von Kurzarbeitergeld unterstützt. https://regionaachen.de/news/newsdetail/Kurzarbeitergeld.html Die Beratungsprogramme unternehmensWert: Mensch, unternehmenswert: Mensch plus und Potentialberatung werden aktuell online beraten. So können Unternehmen aus der Region während der Corona-Krise die Zeit für organisatorische Umstrukturierung und Modernisierung der Arbeitsprozesse in die Wege leiten. https://regionaachen.de/arbeit/fuer-unternehmen/angebot-detail/unternehmensentwicklung.html https://regionaachen.de/arbeit/fuer-unternehmen/angebot-detail/machen-sie-ihr-unternehmen-fit-fuer-den-digitalen-wandel.html https://regionaachen.de/arbeit/fuer-unternehmen/angebot-detail/potentialberatung.html Auf der Homepage wurde eine Seite eingerichtet, auf der die aktuellen Informationen, Fördermöglichkeiten und Hilfsangebote für Unternehmen und Beschäftigte zusammengetragen wurden. Die Informationen auf dieser Seite werden ständig aktualisiert. Nutzer der Seite haben so die Möglichkeit alle Entwicklungen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene zu verfolgen. https://regionaachen.de/news/newsdetail/unterst%C3%BCtzung-f%C3%BCr-kmu-corona-virus.html Viele Betriebe und Beschäftigte nutzen die Zeit der Kurzarbeit für online- Weiterbildungen oder berufliche Orientierung, diese werden im bisherigen Maße weitergefördert. https://regionaachen.de/arbeit/weiterbildung.html
Kompetenzzentrum Frau und Beruf: Die Mitgliedsunternehmen unseres Kompetenznetzwerkes Familienfreundliche Unternehmen Ihrer Region werden regelmäßig über die aktuellen Corona-Entwicklungen per Mail bzw. auf der Netzwerkseite informiert. https://www.familienfreundliche-unternehmen-regionaachen.de Mitgliedsunternehmen unseres Netzwerkes stehen für Familienfreundlichkeit. Aber in diesen Zeiten unterstützen wir sie zusätzlich auf vielfältige Weisen: durch kreative Ideen, was das eigene Geschäftsmodell angeht oder die Bereitstellung von kostenlosen Dienstleistungen oder Produkten. https://www.familienfreundliche-unternehmen-regionaachen.de/newsblog/nachgefragt/ Unter dem Titel „Home-Stories - Familienfreundlichkeit in Zeiten von Corona“ – geben wir Einblicke in den Alltag unserer Mitgliedsunternehmen im Kompetenznetzwerk "Familienfreundliche Unternehmen Ihrer Region sowie von Mitarbeiterinnen im Kompetenzzentrum Frau und Beruf https://www.familienfreundliche-unternehmen-regionaachen.de/2020/03/30/home-stories Webinarangebote Auf der Netzwerkseite finden Unternehmen im News-Blog die Kategorie „Webinare“. Dort bündeln wir kostenfreie, spannende Weiterbildungen z.B. zu Home Office, Schichtarbeit oder Pflege. https://www.familienfreundliche-unternehmen-regionaachen.de/newsblog/webinare-1/ Ein von uns erstellter Imagefilm „Familienfreundlichkeit zum Markenzeichen machen“ gibt hier ebenfalls Tipps und hält Infos bereit: https://www.familienfreundliche-unternehmen-regionaachen.de/2020/04/15/neuer-imagefilm/
Grenzinfopunkt: Technische und organisatorische Voraussetzung sind geschaffen worden, damit alle Mitarbeiter*innen im Homeoffice arbeiten und von dort die telefonische und online-Beratung aufrechterhalten können. Unsere 2 Büros werden im Rotationsverfahren besetzt gehalten. Der Grenzinfopunkt konnte schon vor dem Shutdown einen Teil seiner Mitarbeiter*innen ins Homeoffice schicken und hat persönliche Begegnungen mit Grenzgängern unterbunden. Alle persönlichen Beratungen der Grenzgänger wurden ersetzt durch ausgiebige telefonische und schriftliche Beratungen. Unsere jetzigen digitalen Möglichkeiten erlauben es, die Beratungen auf ähnlich hohem Niveau wie vor der Covid-19 Krise umzusetzen Wir arbeiten daran, diese Möglichkeiten weiter auszubauen.
Beratungen Die Zahl der Beratungen sind von Februar 2020 (228) zum März (498) um mehr als 100% gestiegen, aktuell im April waren es 420. Betrug die Steigerung der Zugriffe auf unsere Website zwischen Februar und März 230%, so sind sie (130.800) in den letzten 30 Tagen nochmal um 120% gestiegen. Der 6.4. und 29.4. mit jeweils 6500 Besuchern stellen die peaks der Zugriffe dar. In täglichen Videokonferenzen bespricht das Team die eingehenden schriftlichen (online über die Website) Anfragen und beantwortet diese möglichst zeitnah.
Online-Forum der Grenzinfopunkte Die Website wurde um ein eigenes Corona-Kapitel erweitert. Länderspezifisch (Deutschland, Belgien, Niederlande) und in zwei Sprachen (Deutsch und Niederländisch) wurden in kurzer Zeit alle relevanten Informationen zusammengetragen und werden auf der Seite https://grenzinfo.eu/informationen/arbeiten-im-nachbarland/coronavirus-und-grenzgaenger/ veröffentlicht und laufend aktualisiert. Eine Arbeitsgruppe Website News wurde gegründet – wöchentliche Abstimmung. Neueste Entwicklungen werden über regelmäßige News veröffentlicht, aktuelle Entwicklungen werden auf Social Media Kanälen der Grenzinfopunkte verbreitet
Probleme lösen Lobbyarbeit durch regelmäßige Kontakte mit dem niederländischen Ministerium voor Sociale Zaken, der Socialen Verzekeringsbank, dem Bureau voor Belgische Zaken und Bureau voor Duitse Zaken und dem Belastingdienst, dem Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft, dem Arbeitsministerium Land NRW und weiteren Behörden
Regelmäßige Kommunikation mit der D-NL-B Corona-Taskforce Wöchentliche Aktualitätenmail über Grenzproblematik an zuständige Insititutionen, Regelmäßige Abstimmung und Zusammenarbeit mit der Euregio Maas-Rhein, Recherche und regelmäßige Informationsbeschaffung bei Behörden, Gewerkschaften, Ministerien, Kammern usw.
Kultur, Bildung und Wissen: Sprechstunde_Kultur@home ersetzt Sprechstunde_Kultur Während der Corona Zeit fallen die „vor Ort“ Termine in den Gebietskörperschaften aus. Dafür führen wir eine umfangreiche Sprechstunde_Kultur @home durch. Zahlreiche Beratungsgespräche mit Antragsteller*innen und freien Kulturschaffenden zur Förderung bzw. Abrechnung laufender Kulturprojekte oder zur momentanen Situation werden per Telefon oder Email geführt. https://regionaachen.de/kultur/begleitung-von-kulturprojekten-und-kulturfoerderung/angebot-detail/sprechstunde_kultur.html
Verstärkte Öffentlichkeitsarbeit auf der Webseite und Sondernewsletter Ergebnisse der regelmäßigen Rücksprachen mit Kolleg*innen der anderen Kulturkoordinierungsbüros der Regionalen Kulturpolitik, der Bezirksregierung Köln und dem zuständigen Referat im Ministerium für Kultur und Wissenschaft werden zeitnah auf der Kulturseite der Region Aachen veröffentlicht und ständig aktualisiert. Auch Hilfsangebote Dritter (IHK Soforthilfe, Kulturrat NRW, etc.) und aktuelle digitale Kulturangebote in der Region werden gebündelt dargestellt. Darüber hinaus werden neben dem monatlichen Newsletter zusätzliche Sondernewsletter veröffentlicht. https://regionaachen.de/kultur/begleitung-von-kulturprojekten-und-kulturfoerderung/angebot-detail/unterst%C3%BCtzung-in-der-corona-krise.html
Spendenfonds Culture Coin Corona für Kultur made in Region Aachen Das Kulturbüro hat einen Spendenfonds als Unterstützungsangebot für freischaffende Künstler*innen und Kulturschaffende entwickelt, für die keine Soforthilfe oder andere Unterstützungsangebote greifen. Der Culture Coin Corona hilft, damit sich die Kulturszene nach der Krise möglichst schnell wieder erholt. Spenden kann man über unseren Ticketpartner reservix oder direkt über das Konto des Zweckverbandes. Mit der Initiative der Region Aachen unter der Schirmherrschaft unserer Kulturausschuss-Vorsitzenden Dr. Margrethe Schmeer sind bis zum 28.05.2020 Spenden in Höhe von ca. 16.000 € eingegangen. https://regionaachen.de/kultur/begleitung-von-kulturprojekten-und-kulturfoerderung/angebot-detail/spendenfonds-f%C3%BCr-kultur-made-in-region-aachen.html
JOUR FIXE KULTUR – Fortbildungsworkshops für Kulturschaffende Die Termine der Workshopreihe wurden auf die zweite Jahreshälfte verlegt. Ein Workshop findet als Webinar statt.
Euregioprofilschulen Gemeinsam mit den drei abgeordneten Lehrkräften, die die regionalen Bildungsbüros und damit auch die Arbeit der Region Aachen seit Februar 2020 unterstützen, wird ein digitales Format ausgearbeitet, das die geplante jährliche Fachtagung für die Lehrkräfte und Akteure der Euregioprofilschulen am 16. September 2020 auch dann ermöglicht, wenn wegen der Corona-Pandemie größere Veranstaltungen mit persönlicher Anwesenheit noch nicht möglich sind. Geplante Lehrerfortbildungen sowie der Konversationsworkshop für Niederländischlehrkräfte werden zum Teil voraussichtlich online stattfinden können.
Wirtschafts- und Strukturentwicklung: Corona aktuell - Sammlung der digitalen Projekte für die Gesundheitsbranche Die aktuelle COVID-19 Situation zeigt, welches Potenzial digitale Technologien für die Patientenversorgung im Gesundheitssektor haben können, da sie orts- und zeitunanbhängig medizinische Expertise zur Verfügung stellen. Im Rahmen des Projektes „Care and Mobility Innovation“ erarbeiten wir eine Sammlung aktueller Projekte, Tipps und Tools für die Gesundheitsbranche. Dazu zählen größere Projekte wie die Engpassplattform https://corona.kex.net des RWTH Aachen Campus auf der Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen bundesweit Bedarfe an Schutzmasken und Desinfektionsmitteln anmelden können ebenso wie praktische Lösungen aus der Gesundheitsbranche wie zum Beispiel das Personalrobotersystem, das die St. Gereon Seniorendienste im Kreis Heinsberg installiert haben, um Logopäden und andere Therapeuten, die aktuell nicht in den Pflegeeinrichtungen behandeln dürfen, digital zuschalten zu können.
Energieversorgung und Klimaschutz - online Die Themen „Energieversorgung und Klimaschutz“ behalten auch während der COVID-19 Pandemie ihre wesentliche Bedeutung für eine nachhaltige Transformation unserer Wirtschaft. Daher ist es uns wichtig, die Aktivitäten in diesem Bereich wie geplant weiterzuführen. Mit Unterstützung der Energieagentur haben wir unsere Veranstaltungen im Projekt „Klimaschutz in den Regionen“ als Onlineveranstaltungen umformatiert. Zum Beispiel die mit dem Forschungszentrum Jülich und der Energieagentur durchgeführte Veranstaltung „Versorgungssicherheit und Netzausbau – Was geht kurz-, mittel- und langfristig?“ im Mai (https://regionaachen.de/klima). Da auch die anderen Regionen in Nordrhein-Westfalen analog verfahren, können wir den Kommunen und Unternehmen sowie weiteren Akteuren ein umfassendes Angebot an Onlineveranstaltungen (z.B. „Klimaneutrale Städte“, „Mobilität – Ein Geschäftsmodell für Stadtwerke“) anbieten. https://www.energieagentur.nrw/veranstaltungen)
Darüber hinaus sind für uns eine Vielzahl organisatorischen Maßnahmen zu treffen: für alle landesgeförderten Projekte, wie Regionalagentur, Kompetenzzentrum Frau und Beruf, Care an Mobility Innovation, sowie für die z Zt. laufenden Interregprojekte wurden die Meilensteinpläne angepasst und mit den jeweiligen Bewilligungsbehörden rückgekoppelt.
Beschlussempfehlung: keine
Personelle Auswirkungen: Anteilige Personalkosten
Finanzielle Auswirkungen: Finanzierung im aktuellen Haushalt sichergestellt. Anlage/n: keine
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