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Auszug - Sachstand Konzept zur Erstellung des Regionalmarketings | Präsentation Bernd Steinbrecher Geschäftsführer Power + Radach GmbH  

 
 
SI/2024/131 Ordentliche Sitzung des Ausschusses für (eu)regionale Wirtschaft, Strukturentwicklung und Gesundheit
TOP: Ö 5
Gremium: Ausschuss für (eu)regionale Wirtschaft, Strukturentwicklung und Gesundheit Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Fr, 08.11.2024 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 14:00 - 15:50 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Parlament der DG, Eupen
Ort: Parlament der DG, Eupen
2024/066 Sachstand Konzept zur Erstellung des Regionalmarketings | Präsentation Bernd Steinbrecher Geschäftsführer Power + Radach GmbH
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Standardvorlage
Federführend:Wirtschaft und Raum Bearbeiter/-in: Zierstedt, Björn
 
Beschluss


Kenntnisnahme

 

Frau Thönnissen berichtet über den aktuellen Sachstand beim Thema Regionalmarketing. Um damit als Umlageverband nicht den Haushalt zu belasten, konnte der RAZV finanzielle Mittel für diese Maßnahme akquirieren. Erfolgreich hat der RAZV sich auf ein Förderprojekt des BMWSB beworben. Damit konnten knapp 500.000 Euro in die Region geholt werden. Den Zuwendungsbescheid hat Bundesministerin Klara Geywitz persönlich in Berlin überreicht.

 

Den Vorständen der Sparkassen und den Vorständen der Genossenschaftsbanken in der Region wurden der Masterplan sowie die Idee des Regionalmarketings bereits vorgestellt. Laut Frau Thönnissen haben die regionalen Geldinstitute signalisiert, sich im Interesse der Unternehmen und der Wirtschaft in der Region eine Anschub- oder Mitfinanzierung der gemeinsamen Außendarstellung für die Region vorstellen zu können. Die Gespräche dazu dauern an.

 

Im Anschluss stellt Bernd Steinbrecher, Geschäftsführer von Power + Radach, eine erste Konzeptidee zur Entwicklung eines regionalen Marketings vor. Hierbei handelt es sich um erste Vorschläge für den Beteiligungsprozess und ein Konzept für verschiedene Workshops.

 

Frau Kanzler fragt nach, wer zu der von Herrn Steinbrecher vorgestellten Ebene 1 gehöre. Frau Thönnissen nennt die Geldgeber, sprich Sparkassen und Volksbanken der Region sowie ein Topunternehmen aus jeder Gebietskörperschaft. Zur sogenannten Ebene 2 zählen, so Frau Thönnissen, Vertreter der Wirtschaft/Cluster, Politik und Wissenschaft. Grundsätzlich sollen alle Stakeholder in den Prozess eingebunden werden. Frau Thönnissen betont, dass das Regionalmarketing von Anfang an auf ein breites Fundament gestellt werden soll.

Dieser Prozess werde lebendig entwickelt, dabei solle mit Beteiligung aller Akteure und Stakeholder das Thema weiterentwickelt werden.

 

Frau Dr. Schoeller hebt lobend hervor, dass das Thema so breit aufgestellt wird, alle Gebietskörperschaften in den Prozess involviert werden und dabei nicht dem Oberzentrum Aachen eine Sonderrolle eingeräumt werde. Sie regt an, schon sehr zeitnah sich ein Votum einzuholen und einen Beschluss fassen zu lassen. Frau Thönnissen bestätigte, dass geplant sei, noch vor der Kommunalwahl im kommenden Jahr das weitere Vorgehen beschließen zu lassen und dieses in die Kreistage zu bringen. Frau Dr. Schoeller schlägt vor, schon jetzt eine politische Entscheidung herbeizuführen. Herr Dr. Nolten gibt zu bedenken, dass es wichtig sei, zuerst die richtigen Schlüsse zu ziehen, bevor eine Entscheidung herbeigeführt werde. Frau Thönnissen sagt, dass die grundsätzliche Entscheidung für ein gemeinsames regionales Marketing bereits gefallen sei. Dieses ist im Masterplan 2030 des RAZV aufgeführt, der von allen fünf Gebietskörperschaften einstimmig bestätigt worden sei.

 

Frau Schmitt-Promny regt an, in diesen Prozess unbedingt das Rheinische Revier einzubeziehen.

 

Herr Spinrath betont, dass die Stärke der Region ihre Heterogenität ist. Es sei falsch, alles aus dem „Blickwinkel von der Spitze des Aachener Doms“ aus zu betrachten. Er fragt, welche fünf Topunternehmen für die Ebene 1 ausgewählt worden seien. Frau Thönnissen erläutert, dass die Auswahl noch nicht abgeschlossen sei, es fehle noch jeweils ein Unternehmen aus der StädteRegion Aachen sowie aus dem Kreis Düren. Sobald alle Namen feststehen, würden diese dem Ausschuss bzw. der Verbandsversammlung am 22.11.2024 mitgeteilt.